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In fünf Schritten zum Erfolg

In diesem Artikel verrate ich dir, wie du es schaffst,mit fünf Schritten, dein Ziel zu erreichen bzw. die entsprechende Grundlage dazu zu schaffen. 

 

Dazu werden wir uns folgende Themen ansehen:

  1. Dinge, die uns davon abhalten, unsere Ziele zu verfolgen oder zu erreichen
  2. Die richtige Vorbereitung
  3. Die richtige Nachbereitung

Dinge, die uns davon abhalten, unsere Ziele zu verfolgen oder zu erreichen

 

Ein Ziel zu haben, ist eine schöne Sache. Denn wer ein Ziel hat, begibt sich auf eine Reise. Durch ein Ziel bekommen wir den Antrieb, uns zu verändern, unseren Horizont zu erweitern und Neues zu lernen. Wir kommen vielleicht mit Orten, Menschen und Situationen in Berührung, die wir vorher nicht kannten und die wir ohne dieses Ziel auch niemals kennenlernen würden. Dennoch gibt es Dinge, die uns das Verfolgen und Erreichen eines Zieles schwer machen können. Es ist wichtig, sie zu kennen, bevor wir uns auf den Weg machen, um nicht von ihnen Überrumpelt zu werden. 

 

Welche Dinge sind das?

 

1. Die Angst vor dem Scheitern

 

Die Angst zu scheitern ist einer der häufigsten Gründe, warum eine großartige Idee, eine großartige Idee bleibt. In der Theorie haben wir uns alles super zurechtgelegt. Aber es in die Praxis umzusetzen, scheint uns zu riskant. Wir glauben, dass das Risiko zu scheitern zu hoch ist, und fangen aufgrund dieser Annahme gar nicht erst an. 

 

Doch was tut man gegen diese Angst? 

Zunächst einmal ist es sinnvoll sich bewusst zu machen, dass es keine Frage des Zufalls ist, ob wir scheitern, oder ob wir unser Ziel erfolgreich umsetzen werden. Wer die Weichen richtig stellt, minimiert das Risiko um ein vielfaches.

 

2. Mangelndes Selbstvertrauen

 

Die Angst zu scheitern hat nicht zuletzt mit einem Mangel an Selbstvertrauen zu tun. Denn wer sich selbst vertraut und darüber hinaus von seiner Idee überzeugt ist, wird mit dieser Angst weitaus seltener konfrontiert als jemand, der nur eine geringe Selbstsicherheit besitzt. Wenn man also merkt, dass die Angst vor dem Scheitern sehr groß ist empfiehlt es sich, vor Beginn der Reise, sein Selbstvertrauen zu stärken, um diese Angst nicht als ständigen Begleiter mitnehmen zu müssen. 

 

3. Fehlende Struktur

 

Auch ein konkret strukturierter Fahrplan kann die Angst minimieren. Je konkreter etwas wird, desto greifbarer wird es für uns. Formulieren wir Teilschritte und Zwischenstationen klar, schaffen wir mehr Orientierung. Das führt dazu, dass wir nicht vom Startpunkt aus versuchen müssen, das Ziel zu sehen. Es reicht, wenn wir bis zu nächsten Etappe gucken können. Dadurch erscheint die Anforderung nicht mehr so hoch. Wir fühlen uns sicherer und trauen uns den Weg bis dorthin eher zu. 

 

4. Die falsche Umgebung

Die falsche Umgebung (sowohl wortwörtlich als auch sinnbildlich) ist ein weiterer entscheidender Faktor dafür, ob wir unser Ziel verfolgen, oder uns schon im Vorfeld davon abbringen lassen. Lass mich das an einem Beispiel erklären: 

 

Stell dir vor du stehst vor einer wichtigen Prüfung. Sagen wir, es ist die Abiturprüfung. Dein Ziel ist es, ein Nc von 1,0 zu erreichen. Theoretisch weisst du genau, was du dafür tun musst. Du bist ein guter Schüler und das Lernen an sich, fällt dir nicht schwer. Deine Grundvoraussetzungen, um dein Ziel zu erreichen sind also eigentlich gut. Wenn du aber nun einen Arbeitsplatz hast, der eigentlich keiner ist, weil sich auf deinem Tisch die Pizzakartons der letzten Wochen stapeln, deine Schulbücher überall im Zimmer verteilt sind und deine Hefter seit Monaten nicht sortiert wurden, hast du eine Atmosphäre und eine Umgebung geschaffen, die es dir so gut wie unmöglich machen, dich deinem ursprünglichen Ziel zu widmen. Dann fehlt die nötige Struktur und die nötige Atmosphäre, um die Lernerfolge zu erreichen die du bräuchtest, um deine Abiturprüfung mit Bestnote zu bestehen. 

 

Es kann aber auch sein, dass du super strukturiert bist, alles an seinem Platz liegt, dein Lernort ein Fenster zum Garten hat und dich nichts aus der Fassung bringen könnte, wären da nicht ständig deine Lehrer, Geschwister, Eltern... die dir sagen, oder dich spüren lassen, dass sie nicht an deinen Erfolg glauben. Auch dann befindest du dich in einer Umgebung, die es dir sehr schwer macht, dein Ziel zu erreichen. 

 

Ist eines der beiden Szenarien zutreffend, heisst es : Aufräumen. Entweder du musst dich frei machen von dem Chaos, was um dich herum herrscht. Deine Materialien sortieren, die Pizzakartons wegräumen, eine ruhige und strukturierte Atmosphäre schaffen, oder du musst dich frei machen von den negativen Suggestionen durch andere Menschen (oder auch dich selbst), die nicht an deinen Erfolg glauben. Letzteres ist -zugegeben- nicht ganz einfach. Aber es ist möglich. Nämlich dann, wenn du genügend Vorstellungsvermögen besitzt. Klingt komisch - ist aber so! Wer in der Lage ist, sich seinen Erfolg bildlich vorzustellen, hat es sehr viel leichter, sein Ziel auch zu erreichen. Wie das funktioniert, erkläre ich dir im nächsten Abschnitt. 

 

 

Die richtige Vorbereitung

 

Bevor du beginnen kannst, dich auf die Reise zu begeben, ist es wichtig, dass du einige Vorbereitungen triffst. Wie bei einer tatsächlichen Reise, solltest du nicht gänzlich ohne Gepäck starten. Du brauchst keinen riesigen Reisekoffer. Aber eine Tasche, in der die essenziellen Dinge Platz haben, solltest du schon besitzen, um nicht später auf überflüssige Probleme zu stoßen. 

Welche Dinge gehören also rein in die Tasche? 

 

1. Prüfe dein Zielvorhaben! 

Hier kommen wir nun zu dem oben erwähnten Vorstellungsvermögen. Kannst du dir vorstellen, dein Ziel zu erreichen? Kannst du es dir wirklich, wirklich vorstellen, oder ist es, als blickest du durch eine beschlagene Fensterscheibe? Um das festzustellen, gibt es einen Trick. Besorge dir ein Blatt Papier und einen Stift und schreibe auf:

  1. Wie genau lautet mein Ziel? 
  2. Wie wird es sein, wenn ich dieses Ziel erreicht habe?
  3. Woher weiss ich, wann ich am Ziel bin?

Kannst du diese drei Fragen beantworten, ohne lange nachzudenken? Und entsprechen deine Antworten genau dem Bild deines Zieles, das du im Kopf hast? Wenn du diese Fragen mit "Ja" beantworten kannst, kannst du übergehen zum nächsten Punkt. Lautet deine Antwort auf eine (oder sogar beide Fragen "Nein", kannst du folgende Übung versuchen: 

 

Besorge dir eine Leinwand und Acryl-Farben. Ein Blatt Papier und verschiedenfarbige Stifte (ob Buntstifte, Wachsmaler oder Wasserfarbe, bleibt dir überlassen) gehen auch, ich empfehle aber, um den Effekt zu verstärken, Variante 1 zu wählen. Denn jetzt geht es ans kreative Schaffen. Du erschaffst jetzt deine zukünftige Realität. Male nun ein Bild, welches den Zustand zeigt, den du erreicht haben wirst, wenn du dein Ziel erfolgreich umgesetzt hast. Wie würde sich deine Wahrnehmung verändern? Was würdest du fokussieren? Wie würdest du dich kleiden/bewegen/ausdrücken? Wo würdest du dich befinden? Wie würden Andere dich wahrnehmen? Versuche all diese Aspekte in deinem Bild festzuhalten. Deiner Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Ob du Menschen, Landschaften oder Farbkombinationen und Muster auf die Leinwand bringst, ist deine freie Entscheidung. Wichtig ist nur, dass du beim Malen und später beim Betrachten des Bildes das sichere Gefühl hast: SO, UND ZWAR GENAU SO WIRD ES SEIN! 

Wenn du mit dieser Aufgabe fertig bist, betrachte dein Bild und widme dich dann erneut den Eingangsfragen. Höchstwahrscheinlich wirst du sie jetzt beantworten können, ohne lange überlegen zu müssen. 

 

Diese Übung klingt beim Lesen erstmal ein wenig banal und vielleicht denkst du, dass ist völlig überflüssig, weil du ja weisst, was du erreichen willst. Wichtig ist aber, dass du ein genaues Bild davon hast. So genau, dass du im nächsten Schritt in der Lage bist, deinen Weg zu strukturieren. 

 

Teilschritte sind die wichtigsten Schritte!

 

 

Von 0 auf 100 in fünf Sekunden? Das wäre schön. Wir könnten uns viel Zeit sparen und wären immer sofort am Ziel. Es ist aber nicht besonders klug. Denn wer am Anfang zu viel Tempo vorlegt, dem geht schon zur Mitte hin, die Puste aus. Effizienter ist es, planbare Teilschritte zu formulieren, die irgendwann zum gewünschten Ergebnis führen. So ist es zum einen viel leichter, sich überhaupt auf den Weg zu machen. Zum zweiten wirst du auf deinem Weg immer wieder kleinere Erfolgserlebnisse haben, die dich jedes Mal aufs neue motivieren werden, die nächste Etappe, anzugehen. 

 

Die richtige Unterstützung

 

Seien wir ehrlich:Um Hilfe zu bitten, ist nicht immer ganz leicht. Eigentlich sehen wir uns lieber in der Position des starken Einzelkämpfers, der alles was er erreichen will, völlig autark und ohne jede Hilfe von aussen erreicht. Ein  großer Denkfehler! Denn jeder wirklich erfolgreiche Mensch, hat seinen Erfolg auch der Hilfe und Unterstützung, Aussenstehender zu verdanken. Es ist vielleicht eine der zentralen Erkenntnisse eines jeden Menschen der auf seinen Erfolgsweg zurückblickt: Erfolg kann man -ähnlich wie das Küssen- nicht alleine! Das hat nichts mit Schwäche oder Inkompetenz zu tun. Im Gegenteil. Sich auf seinem Weg gute Unterstützung zu suchen, zeugt von einem hohen Maß an Selbst-Bewusstsein, einem stabilen Selbstwertgefühl und dem Bewusstsein, dass niemand, alles wissen kann. Jeder Mensch hat seine Kernkompetenzen, Stärken und Fähigkeiten. Wer seine Konkurrenz im zubereiten von außergewöhnlichen und leckeren Torten aussticht, muss nicht gleichsam ein guter Geschäftsmann sein. Nicht jeder überragende Designer ist gleichzeitig ein herausragender Marketingprofi. 

Dafür kann ein Marketingprofi, der es Schafft, einen Gummihandschuh für 50,00€ an den Mann zu bringen, nicht zwangsläufig gute Gummihandschuhe herstellen... 

Wichtig ist also, dass du dir bewusst machst: 

  1. Was sind meine Kernkompetenzen? 
  2. Wie können mir diese Kompetenzen auf meinem Weg weiterhelfen?
  3. Was sind meine Schwächen?
  4. Welche Schwächen kann ich ausgleichen, bzw. ablegen?
  5. Wer (oder was) kann mir in den Bereichen helfen, in denen mir die nötige Kompetenz fehlt?

Wenn du dein Ziel erreicht hast, wird niemand auf die Idee kommen, deinen Erfolg alleinig an dieser einen Person (oder diesem einen Umstand), festzumachen. Machst du dich aber auf den Weg und ignorierst deine Inkompetenz, oder denkst "ach, das wird sich schon geben" kann es dir passieren, dass man deine Vorgehensweise für unseriös oder inkompetent hält, obwohl du deine Kernkompetenz ja sicher und souverän beherrschst. Zögere also nicht, Inkompetenzen, die du nicht selbstständig auflösen kannst, auszulagern. 

 

Das Ziel hinter dem Ziel

 

 

Dies ist ein unglaublich spannender und auch unglaublich wichtiger Aspekt, wenn du deine "Reisetasche" packst. Mache dir bewusst, was das Ziel hinter deinem Ziel ist. Warum ist das so wichtig?

Wer ein Ziel verfolgt, tut das meistens aus einem ganz bestimmten Grund. Bleiben wir mal bei dem Beispiel Abitur. Wünschst du dir ein Abitur von 1,0 , tust du das ja nicht, um einfach nur einen Zettel zu erhalten auf dem geschrieben steht: "Herr/Frau x/y hat das Abitur mit einem Nc von 1,0 bestanden. Das Abitur möchtest du haben, um damit etwas zu erreichen. Es kann z.B. sein, dass du ein Studium aufgreifen möchtest, in dem dieser Nc Voraussetzung ist. Oder du wünschst dir die Anerkennung deiner Eltern/Lehrer/Mitschüler..., die nun endlich sehen können, was in dir steckt. Vielleicht möchtest du auch dir selbst beweisen, was du alles kannst oder, oder, oder... es gibt viele Ziele, die sich hinter einem Ziel verbergen können. Wichtig ist, dass du dein Ziel hinter dem Ziel kennst. Denn nur so kannst du a) prüfen, ob du dein Ziel auch tatsächlich erreicht hast und b) die für dich richtige Herangehensweise finden. Denn: Viele Wege führen nach Rom. Aber nicht jeder Weg ist für jeden Menschen der Richtige. 

Es kann auch passieren, dass sich ein solches Ziel im Verlauf des Prozesses verändert, bzw. weitere Ziele hinzukommen, die zu Beginn noch nicht relevant waren. Deshalb ist es gut, während deines Erfolgsprozesses immer wieder mal zu prüfen, ob die Ausgangssituation sich evtl. verändert hat. Dann kannst du ggf. auch Veränderungen in deiner Herangehensweise vornehmen. 

 

Dein 5-Schritte-Plan

 

Es klingt vielleicht im ersten Moment ein wenig illusorisch. Aber mit der richtigen Vorbereitung braucht es nur fünf Schritte um dein Ziel erreichen zu können, bzw. deinen Erfolgsweg so gestalten, dass du auch wirklich am Ziel ankommst. 

Wie das geht, erkläre ich jetzt: 

 

Schritt 1: Vision verbalisieren!

Wie oben schon beschrieben ist es wichtig, dass du in der Lage bist, klar und stimmig zu benennen, wie dein Erfolg aussehen soll und welche Vorteile du mit dem Erreichen deines Ziels verbindest. Schreibe dir am besten auf, was genau dein Wunsch ist, um im Verlauf deines Erfolgsprozesses prüfen zu können, ob du dich wirklich auf der richtigen Spur befindest. Die Benennung deines Ziels dient also quasi als Navi auf deinem Erfolgsweg. 

 

Schritt 2: Zielprüfung durchführen! 

Es macht Sinn, ein wenig Abstand zu bekommen, nachdem du dein Ziel verbalisiert hast. Lege dein Navi beiseite und tue etwas, was dich ablenkt oder entspannt. An Tag zwei holst du deinen Zettel wieder hervor und siehst dir das, was du am Vortag zu Papier gebracht hast. Versuche, deine Vision so neutral wie möglich zu betrachten und beobachte einmal, welche Emotionen in dir aufsteigen. Ist es Vorfreude, ein aufgeregtes Kribbeln im Bauch, der Drang, sofort loszulegen? Dann stimmt dein Zielvorhaben mit deinem inneren Wunsch überein und du kannst davon ausgehen, dass du ein Ziel formuliert hast, was deinem Wunsch und deinem Wesen entspricht. Empfindest du allerdings Zweifel, oder entwickelst eine gewisse Unlust, weil dir durch den Kopf geht, was du alles schaffen musst, um dieses Ziel zu erreichen, kann es sein dass du a) an deinem eigentlichen Wunsch vorbei gearbeitet hast oder b) du unterbewusst das Gefühl hast, der Aufgabe die da auf dich zukommt, nicht gewachsen zu sein. In beiden Fällen macht es Sinn, sich der Aufgabe von Tag 1, erneut zu widmen. 

 

Schritt 3: Die richtigen Weichen stellen!

Wenn du dich auf eine längere Reise begibst, ist es ratsam, bestimmte Dinge im Vorfeld zu organisieren. Alleine der Vorsatz, nach Brasilien zu fliegen, bringt dich nicht nach Brasilien. Hast du kein Flugticket reserviert, ist deine Reise spätestens am Flughafen beendet und du musst deine Pläne ändern. Das ist ärgerlich und kostet Zeit. 

 

So ist es auch, wenn du dich auf den Weg machst, um deinen geplanten Erfolg in die Tat umzusetzen. Überlege dir, welche Voraussetzungen du schaffen musst, um an dein Ziel zu gelangen. Lautet dein Ziel bspw. "Das Verhältnis zu meinem Chef verbessern", ist eine Voraussetzung die sich ergibt zu verstehen, warum das Verhältnis nicht so ist, wie du es dir wünschen würdest. Nur dann kannst du die Stellschrauben finden, die du bearbeiten musst, um dein Ziel in die Tat umzusetzen. 

Fängst du hingegen an, deinem Chef ab sofort täglich Blumen oder Mittagessen mitzubringen, wäre das Risiko hoch, dass du an deinem Ziel vorbei arbeitest und dein Chef dich -über kurz oder lang- für ein wenig sonderbar hält. Dann verkommt eine grundsätzlich gute Zielsetzung zu einer Umsetzung, die einem blinden Aktionismus gleichzusetzen ist. 

 

Schritt 4: Das nötige Equipment!

Hast du das Ziel verbalisiert, überprüft und die Weichen so gestellt, wie sie -für dich- hilfreich sind, brauchst du noch das nötige Equipment, um dich auf den Weg machen zu können. Überlege dir also: 

  1. Was brauche ich, um mein Ziel zu erreichen?
  2. Was davon kann ich selbst besorgen bzw. umsetzen?
  3. Wofür brauche ich Hilfe von Aussen?
  4. Wer oder was könnte mir diese Unterstützung zukommen lassen?

Wenn du diese Fragen beantwortet hast, beginne damit, dein Equipment zusammenzusammeln. Baue Kontakte auf, lass dich durch Bücher oder andere Medien inspirieren und gehe in Kommunikation mit Anderen. So schaffst du eine solide Grundlage für deinen Weg und baust dir ein Stabiles Netz auf, auf das du im Ernstfall zurückgreifen kannst. 

 

Schritt 5: Ran an den Speck!

Wenn du bis hier her alle Schritte erfolgreich umgesetzt hast, kannst du starten! Jetzt heisst es: Nicht mehr nachdenken, sondern machen! Die Denkarbeit hast du im Vorfeld geleistet. Du musst also nun nicht mehr über jeden deiner Schritte nachgrübeln und das solltest du auch nicht! Denn je mehr wir uns während des Tuns hinterfragen, desto mehr zweifeln wir. Wir bringen uns also in eine Situation, in der wir das, was wir eigentlich gut durchdacht und geplant haben, innerlich "zerreden". Der fünfte Schritt heisst also "MACHEN". Es ist so simpel, wie es klingt. Die Herausforderung dabei ist nun, sich auch wirklich auf das zu verlassen, was du in den Schritten 1-4, erarbeitet hast. 

 

Nachbereitung & Pflege

Hast du es geschafft und bist am Ziel, kannst du dich erstmal entspannen und durchatmen. Dann hast du viel geleistet und viel erreicht! Wichtig ist nun, deinen Erfolg nicht sich selbst zu überlassen. Wer seinen Erfolg nicht pflegt und ihn im Auge behält, wird nicht lange etwas von ihm haben. Dann löst sie die ganze vorher gemachte Arbeit, schnell in Luft auf. 

 

Damit das nicht passiert, gibt es zwei wichtige Dinge, die du im Nachhinein beachten solltest: 

  1. Das Ziel hinter dem Ziel prüfen
  2. Das Ziel auf Aktualität überprüfen

Das Ziel hinter dem Ziel zu erkennen, hast du während deines Erfolgsprozesses bereits gelernt und umgesetzt. Wichtig ist, dass du es im Nachhinein nicht aus den Augen verlierst. Das Leben geht weiter, Voraussetzungen und Paradigmen ändern sich und so kann es sein, dass sich auch dein Ziel hinter dem Ziel verändert. Das ist erstmal nichts schlechtes.. Nur solltest du es im Auge behalten. Denn ändert sich hier etwas, ohne dass du es merkst, kann es passieren, dass du dich langfristig in eine Richtung bewegst, in die du gar nicht möchtest!

 

Auch kann es passieren, dass das vordergründige Ziel an Aktualität verliert. Entweder, weil es durch die Veränderung deiner Lebensumstände nicht mehr gebraucht wird, oder weil es seinen Soll längst erfüllt hat. An diesem Punkt ist es sinnvoll und wichtig, das Ziel loszulassen, da es sonst schnell zu einer Belastung führen kann. Häufig tritt dann an Stelle dieses Ziels ein neues Ziel, welches sich nicht selten aus dem ursprünglichen Ziel ergibt. Ist dies der Fall, kannst du wieder beginnen, mit dem 5-Schritte-Plan zu arbeiten. 

 

Ich hoffe, ich konnte dir ein paar wertvolle Anregungen geben und wünsche dir viel ERFOLG!