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Sei nicht gut genug!

In meinem Artikel Erfolgreich, erfolgreich sein, bin ich schon einmal kurz auf das Thema 'Mindset' eingegangen. Heute möchte ich erzählen, was es damit auf sich hat und warum es für den Erfolg (ganz egal, wie er geartet ist), so wichtig ist. 

 

 

 

 

 

 

"Der Mensch bringt sogar die Wüste zum Blühen. 

Die einzige Wüste die ihm noch Widerstand bietet, befindet sich in seinemKopf."

(Ephraim Kishon)

 

 

Das Dilemma der Gedanken

 

Dieses Zitat von Ephraim Kishon beschreibt ganz gut das Dilemma, in dem wir uns oft befinden, wenn wir versuchen, mit unseren Gedanken umzugehen. Wir zweifeln, hadern, verwerfen Dinge, denken sie neu, solange, bis sie wieder alt sind... so geht das manchmal ewig, bis wir beschließen, den Gedanken gänzlich aufzugeben. Es gibt Gedanken, die nicht das Zeug dazu haben, uns länger zu begleiten und es gibt Gedanken, die es eigentlich nicht verdient hätten, sich überhaupt in unserem Kopf breit machen zu dürfen. Weil sie uns behindern, uns in unserer Wertigkeit reduzieren oder uns ein Gefühl des Versagens bescheren. 

Dann wiederum gibt es Gedanken, die uns ein Lächeln auf die Lippen zaubern, ein Kribbeln im Bauch verursachen und unseren Tatendrang wecken. Um genau diese Gedanken geht es in diesem Artikel. Wie kultivieren wir ein Denken, dass und voran bringt, uns wachsen lässt und uns dazu bringt, genau das zu erreichen, was wir wollen?

 

Gedanken wecken Gefühle!

 

Zunächst lohnt es sich zu verstehen, dass jeder Gedanke den wir denken, ein Gefühl in uns entstehen lässt. Trauer, Angst, Wut, Freude, Liebe, Motivation... All diese Emotionen sind Produkte unserer Gedanken. Auch, wenn wir immer unserem Herzen die Fähigkeit zum Fühlen zusprechen, könnte man durchaus behaupten: Das Hirn fühlt mit! 

Warum ist diese Erkenntnis von Bedeutung? 

Unsere Gefühle sind unser Antrieb. Sie sind der Motor, der uns in Bewegung versetzt und gleichzeitig Das Navi, was uns sagt, wo es langgehen soll.

Bleiben wir einmal bei diesem Bild könnte man sagen, unsere Gedanken sind der Treibstoff, der unseren Motor am laufen hält. Sie sind dafür zuständig sicherzustellen, dass wir in Bewegung bleiben. Aber sie entscheiden nicht, wohin wir uns bewegen. Denn: 

Ich kann denken: "Ab heute werde ich 5.000,00€ mehr im Monat verdienen." . Fühle ich mich mit diesem Gedanken aber wie ein Lügner, oder kommt in mir ein Gefühl des Zweifels auf, werde ich mich nicht in die Richtung bewegen in die ich gehen müsste, um meinen Gedanken, Realität werden zu lassen. Da wir Gefühle unmittelbar zu spüren bekommen, sind sie meist schwerwiegender als ein Gedanke, den man schnell wieder verwerfen kann. Also werde ich von meinem Gedanken ablassen und stattdessen denken: "Das schaffe ich eh nicht". Dann bleibt alles beim Alten. Ich bewege mich zwar nach wie vor, aber ich habe keinen Richtungswechsel vorgenommen. Mein Navi hat keine neue Route berechnet. 

 

Die Unzertrennlichen

Haben wir uns oben Beschriebenes einmal bewusst gemacht wird klar: Gedanken und Gefühle lassen sich nicht voneinander trennen. Es ist möglich, einen von beiden für eine Weile stillzulegen. Aber auch, wenn einer vorübergehend schweigt, ist er als stiller Beobachter beteiligt und wird sich -früher oder später- wieder zu Wort melden. Das ist auch gut so! Denn um wirklich voran zu kommen, brauchen wir beides. Wir können nicht nur emotional oder nur rational handeln. Nicht nur, dass wir uns unserer Ganzheit berauben würden, würden wir dies versuchen. Langfristig würde die aktive Seite an Qualität verlieren, da sie die andere Seite zwingend benötigt, um vollumfänglich zu funktionieren. 

 

Hygiene ist der Schlüssel zum Glück

Wer möchte sich schon gerne ständig mit quälenden, hemmenden und kontraproduktiven Gefühlen rumschlagen? Spontan ist die logische Antwort: NIEMAND! Die Frage ist aber: Warum tun wir es dann? Warum laufen wir durch unser Leben und akzeptieren, dass wir nicht glücklich, nicht frei, nicht ausgeschlafen und nicht Herr unserer Entscheidungen sind? Mal ehrlich: Wie viele von uns können von sich behaupten, ein völlig freies, glückliches und selbstbestimmtes Leben zu führen? Und wie viele von denen die es behaupten, tun dies wirklich? Warum sind wir bereit dazu, uns in ein Korsett schnüren zu lassen, was uns die Luft zum Atmen nimmt, unsere Bewegungsfreiheit einschränkt und unsere Kondition um ein vielfaches reduziert um dann zu sagen : "So ist das Leben eben". Kennt ihr diese Sprüche? "Das Leben ist kein Ponyhof/Wunschkonzert" , " Man kann nicht immer nur machen, was man will", oder auch immer wieder schön: "Da muss man mit leben. Ist halt so".  

 

Wir alle kennen diese oder ähnliche Formulierungen die uns sagen sollen, dass wir uns mit dem zufriedengeben sollen, was wir haben. Das Streben nach mehr, ist in unserer Gesellschaft nicht unbedingt ein Merkmal von Sympathie. Wer mehr will, gilt schnell als gierig, überheblich oder oberflächlich. Wir mögen Menschen die genügsam, zufrieden und fleissig sind. Das sind die beliebten Werte in unserer Gesellschaft und das wird uns schon als Kind beigebracht. Dies ist auch der Grund dafür, dass nur die Wenigsten irgendwann beginnen, diese Ansichten zu hinterfragen. Wir tragen also diese Glaubenssätze in uns, die uns suggerieren, dass wir nicht das Leben führen können, das wir uns wünschen, sondern das Leben führen müssen, was uns durch unsere Umstände, ermöglicht wird. Und nicht nur das. Wie unser Leben sich gestaltet, ist abhängig davon, wie wir bewertet, beurteilt und eingeschätzt werden. Lernen wir in der Schule die Dinge, von denen uns gesagt wird, dass wir sie lernen sollen, bekommen wir gute Noten. Fleißkärtchen, die uns bestimmte Türen öffnen. Lernen wir aber Inhalte, die nicht in der Schule gelehrt werden, wird dies maximal als 'schönes Hobby' angesehen. Die Relevanz des Gelernten definiert sich nicht durch dessen Inhalt, sondern allein durch den Umstand, ob es von uns erwartet wird, oder nicht. Warum tragen wir aber die dadurch entstehenden Glaubenssätze und deren Auswirkungen auf unser Leben so lange mit uns herum?

 

Weil wir nicht wissen, wie man sie wegräumt! Wie man Gedankenhygiene betreibt, lernen wir in der Schule (und auch woanders) leider nicht. Nur, wer sich bewusst auf die Suche macht, findet Anleitungen und Möglichkeiten, seine Gedanken auf ihren Nutzen zu kontrollieren, und Gedankenmüll regelmäßig zu entsorgen. 

Es ist wie mit unserer Wohnung: 

Wer in einer schönen, sauberen und gemütlichen Wohnung leben will, wem es nicht egal ist, wenn es unangenehm riecht, die Fliegen in der Küche eine Party nach der anderen veranstalten und die Toilette aussieht, als stünde sie am Bahnhof und sei für jedermann zugänglich, wird in regelmäßigen Abständen, Maßnahmen ergreifen, um seinen Lebensraum sauber zu halten. Er weiss, dass ein Wohlfühlen in den eigenen vier Wänden nur möglich ist, wenn die eigenen vier Wände seinem Anspruch an Sauberkeit und Ordnung entsprechen. Mit unserem Innenleben sieht es da leider anders aus. Unsere quälenden, hemmenden und kontraproduktiven Gedanken, lassen wir schön dort, wo sie sind. Im Kopf. Wir entwickeln Strategien, um sie zu ignorieren und uns nicht ständig mit ihnen befassen zu müssen. Aber ein frischer, wacher Geist, kann so nicht entstehen. Genau so, wie keine saubere, ordentliche Wohnung dabei herauskommt, wenn wir den Müll, den Dreck und die Papierstapel einfach über Jahre hinweg ignorieren, statt sie regelmäßig wegzuräumen. Die, die das tun, gelten schnell als Messies. Auch hier schaut die Gesellschaft naserümpfend auf diese merkwürdigen Menschen, die nie etwas wegräumen und ihren Müll sammeln, wie andere Menschen Briefmarken. Warum rümpfen wir dann nicht die Nase, wenn jemand seinen Gedankenmüll seit Jahren mit sich herumträgt? 

Weil wir es alle tun! Weil es nichts besonderes ist. Weil es für uns so normal geworden ist, dass uns die teilweise verheerenden Auswirkungen dessen, gar nicht mehr auffallen. Wir leiden an unserem eigenen Leben und halten das für eine Tugend. 

 

Die Gedankentonne

Das ist aber nicht zwingend notwendig. Du kannst heute noch beginnen, deinen Gedankenmüll, wegzuräumen. Schau dir an, was dich belastet, welche Gedanken dir immer wieder in den Sinn kommen, ohne dich auch nur einen cm weiter zu bringen, und dann:

SCHMEISS SIE ENDLICH WEG! Das klingt simpel, oder? Ist es auch! Denn niemand zwingt dich dazu, deine Gedanken von gestern, heute noch mit dir herumzuschleppen. Aber wie wird man seinen Gedankenmüll los? Gibt es da irgendwie eine Gedankentonne, die einmal wöchentlich geleert wird? Theoretisch, JA! Versuche es doch mal. Setze dich einmal pro Woche an einen ruhigen Ort deiner Wahl. Der Ort sollte folgende Eigenschaften besitzen:

  1. Du bist absolut ungestört. Handy, Computer, Fernseher und deine Mitmenschen bleiben für 30 Minuten draussen. 
  2. Du fühlst dich wohl an diesem Ort. Es gibt hier nichts, was dein Wohlbefinden negativ beeinflussen könnte. Du frierst nicht, es riecht gut (falls nicht, sorge dafür!), es sieht schön aus.
  3. Du kannst es dir gemütlich machen. Du musst nicht stehen oder auf dem kalten Steinfußboden hocken, sondern kannst dich entspannt zurücklehnen und deine Augen schließen. 

Jetzt geh einmal in Gedanken die vergangene Woche durch. Welche Gedanken hast du gesammelt? Welche Gedanken haben dich sofort wieder verlassen und welche trägst du noch mit dir herum? Welche Emotionen sind mit diesen Gedanken verbunden?

Dann nimm alle negativen Gedanken und stelle dir vor, wie du sie in eine Mülltüte wirfst. Nimm die Mülltüte, knote sie zu und schmeiß sie in die Tonne. Noch effektiver wird das Ganze, wenn du dir vorstellen kannst, wie ein Müllauto kommt, was deine Tonne ausleert und die Tüte mit den schlechten Gedanken mitnimmt. 

 

Wiederhole diese Übung regelmäßig. Du wirst sehen: Innerhalb kürzester Zeit wird es

a) Dir immer leichter fallen, negative und störende Gedanken zu identifizieren

b) Dir immer besser gelingen, diese Gedanken wieder loszuwerden

c) Ein Kinderspiel sein, diese Gedanken gar nicht erst mitzunehmen. 

 

Du nimmst ja schließlich auch nicht den Müll aus dem Mülleimer an der Bushaltestelle mit, um ihn dann in deinen Mülleimer zuhause zu verfrachten und dich dann zu fragen, wie du denn den Müll jetzt wieder loswerden sollst, oder? ;-)

 

Wer klein denkt, bleibt klein!

Es gibt einen Spruch (eigentlich sind es nur zwei Worte), der etwas unscheinbar daherkommt, allerdings schon einigen Menschen zu inneren Revolutionen verholfen hat: "THINK BIG!" - Denke groß! 

Das klingt wie ein nicht sehr origineller Werbeslogan. Aber dahinter verbirgt sich sehr viel mehr. "Think Big" ist deine Eintrittskarte in eine völlig neue, deinen Wünschen und Zielen entsprechende, Welt. Wenn du "Think big" verinnerlicht hast, hast du dein Denken (und damit auch dein fühlen) grundlegend verändert. Und das mit einem Effekt, der so enorm ist, dass du nicht mehr zurück kannst. Es ist also eigentlich mehr als eine Eintrittskarte: Es ist dein ONE-WAY-TICKET!  

 

Du kannst nicht mehr erreichen, als du denken kannst!

Ein Mensch, der von sich denkt, er sein nicht schön/groß/begabt/klug/gebildet/lustig/... genug, um ein Ziel zu erreichen, wird es auch nicht erreichen können. Nicht, weil ihm tatsächlich eines der oben genannten Merkmale fehlt, sondern, weil er sich durch sein eigenes Denken, in seinen Möglichkeiten beschneidet. 

Ein Beispiel: Du träumst schon lange von einer Karriere als Fußballstar. Deine ganze Kindheit und Jugend über hast du in Vereinen und auf dem Bolzplatz nichts anderes gemacht, als deine Fähigkeiten zu verbessern. Du bist sportlich und deine Technik kann sich durchaus sehen lassen. Trotzdem gab es da immer Andere, die besser waren als du. Du hast dich immer angestrengt, bist aber nie wirklich jemandem aufgefallen. Du ziehst daraus den Schluss, dass du zwar ganz gut Fußball spielen kannst, eine Karriere als Fußballprofi aber einfach nicht drin ist. Denn obwohl du dich ja immer angestrengt hast, hast du nie die Anerkennung und Bewunderung bekommen, die einige deiner Spielkollegen eingeheimst haben. So beschließt du, Fußball als Hobby abzuhaken und eine Ausbildung zum Bäckereifachverkäufer zu machen. Kein schlechter Beruf. Solide und man verdient genug Geld, um über die Runden zu kommen. Aber eben nicht dein Traum. Dein Traum ist ausgeträumt, noch bevor du jemals einen Schritt in diese Richtung unternommen hast. Ab sofort wirst du täglich in der Bäckerei stehen, Backwaren verkaufen und davon träumen, wie du über den Fußballplatz "fliegst" und dir tausende von Fans zujubeln, weil du gerade dein dreihundertstes Tor geschossen hast. Du hast dich "klein gedacht". 

 

Die Macht der Vorstellungskraft

Wer träumen kann, der kann aber auch etwas erreichen! 

Ein Träumer zu sein, ist nicht unbedingt positiv behaftet. Wieder so eine gesellschaftliche Vorgabe, die ganz schnell zu einem störenden Glaubenssatz werden kann. Wer Träume hat, gilt schnell als realitätsfremd. Dabei vergessen wir, dass unsere Realität, oder das, was wir als diese bezeichnen, erstanden ist durch Menschen, die Träume hatten, die zu Zielen wurden, die zu Erfolgen wurden und heute als Realität, Bestand haben. Alles, was uns heute täglich und wie selbstverständlich umgibt, hatte seinen Ursprung in einem Gedanken, einem Traum oder einer Vision. Und dass es diese Dinge heute gibt verdanken wir denen, die sich über gesellschaftliche Normen hinweg getraut haben, ihre Visionen in die Tat umzusetzen. 

Es gibt unzählich viele Menschen auf diesem Planeten. Täglich kommen neue dazu. Warum solltest also nicht DU der nächste sein, der ein großes Ziel in die Tat umsetzt? Warum solltest du nicht der nächste sein, der einen wahnsinnigen Erfolg hat? Glaubst du, all die Menschen, die vor dir erfolgreich waren, waren Superhirne, die irgendeinen geheimen Code kannten, der dir, als Normalsterblichem, einfach verwehrt geblieben ist? 

Das einzige, was diese Menschen von denen unterscheidet, die erfolglos bleiben, ist ihre Fähigkeit, groß zu denken. Und ich meine wirklich GROß! Bescheidenheit bringt dich nicht weit. Aber warum?

 

Wer bescheidene Gedanken hat, bekommt bescheidene Resultate! 

Bescheidenheit. Wieder so eine Tugend, die uns dazu bringt, unser Leben so zu nehmen wie es ist, statt es so zu verändern, wie wir es haben wollen. Wenn du ein Ziel formulierst und dabei bescheiden bist, wirst du dich wieder kleiner denken, als du könntest. Du wirst den möglichen Rahmen den du hast sehr viel enger stecken und damit gleich von vornherein Chancen ausklammern, die du mit einem großen Ziel wahrscheinlich gehabt hättest. Deine Gedanken werden sich immer in dem Radius bewegen, den du vorgibst. Und nur in diesem Radius kannst du dich bewegen. Legst du deine Bescheidenheit ab, machst du also gleichzeitig den Weg frei für wirklich große Veränderungen und Erfolge. Dabei ist es nicht wichtig, ob du am Ende zu 100% das erreichst, was du dir vorher erträumt hast. Es kann sein, dass du nur 80% oder 90% von deinem Wunsch umsetzen kannst. Aber überleg mal: 

Willst du 80% von einem Stück Torte oder lieber 80% von einer ganzen Torte? Jetzt kann man natürlich antworten: " Ich nehme die 80% von einem Stück Torte. Was soll ich denn mit 80% einer ganzen Torte? Die esse ich ja niemals auf!". Das mag sein. Aber du könntest z.B. 20% der Torte selber essen und die restlichen 60% deinen Kindern/deiner Frau/deinem Mann oder du tauschst die 60% Torte gegen etwas anderes ein. Etwas, was dir jemand geben würde, der selber gerade auf der Suche nach 60% einer Torte ist. Oder du gibst deine restliche Torte einem Obdachlosen Menschen auf der Straße, der vielleicht seit zwei Tagen nichts mehr gegessen hat. Egal, wie du es drehst und wendest: Mit 80% einer ganzen Torte, kannst du in jedem Fall größere Sprünge machen, als mit 80% eines einzelnen Tortenstücks! Es macht also keinen Sinn, sich weniger zu wünschen, als man erreichen könnte. Denn je weniger du dir wünschst (und vorstellen kannst), desto weniger wirst du am Ende erhalten. 

 

Gut genug ist nicht gut genug!

Gut ist das Gegenteil von schlecht. Gut genug ist die Relativierung von schlecht. 

Was meine ich damit? 

Wenn du der Meinung bist, dass das was du tust/das was du hast/das was du bekommst... gut genug ist, dann bist du dir gleichsam darüber im klaren, dass es da etwas besseres gibt. Es kann perfekt sein, dann gibt es keine Steigerung. Dann hast du das Maximum dessen, was zu holen ist, geholt. Ist es aber nur gut genug, ist es maximal so gut, dass es für einen bestimmten Zweck ausreicht. Nicht aber, darüber hinaus. Entscheide dich also immer dazu, super geile Ergebnisse zu erzielen, statt welche, die gut genug sind. Dein Leben ist zu einzigartig, zu wertvoll, um gut genug zu sein. Es sollte immer perfekt sein. Auch dann, wenn du mal mit Dingen zu kämpfen hast, die sich nicht gut anfühlen. Das heisst das nicht, dass du nicht trotzdem ein super geiles Leben führen kannst! 

 

Selbstbestimmung ist Verantwortung

Wenn du das für dich verinnerlicht hast, bist du auf dem Weg zu einem selbstbestimmten, großartigen Leben. Egal, ob du reisen möchtest, ob du davon träumst, mit deiner Familie eine riesige Villa zu bewohnen oder dir in den Kopf gesetzt hast, innerhalb von zwei Jahren deinen Namen in den Top-Ten der weltweiten Bestsellerautoren zu finden: Tu es! Fang an und glaube daran, dass du es schaffen kannst. Denke aber nicht: "Ich möchte Autor werden und es wäre schön, wenn ich sogar ein paar Bücher verkaufen würde." Denke groß! So groß, dass die Dimension deiner Idee deine eigene Vorstellungskraft übersteigt. Dann taste dich ran an deine Vision. Schritt für Schritt. 

Wenn du das tust, bist du selbstbestimmt und erarbeitest dir eine Freiheit, von der viele Menschen ihr Leben lang träumen. Das bedeutet aber auch: Sei dir der Verantwortung bewusst, die du übernimmst. Denn je selbstbestimmter wir werden, desto mehr Verantwortung tragen wir. Wer weiss, was er tut und wo er damit hin will, wird sich nicht schwer tun, diese Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen. Und wer einmal damit angefangen hat, wird diese Verantwortung auch freiwillig nicht wieder aus der Hand geben. 

 

 

 

 Das Geheimnis des Erfolgs?

Sich nie damit zufrieden geben, dass man zufrieden ist.

(Ray Conniff)